Melatonin

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Das Hormon Melatonin regelt den Schlaf-Wach-Rhythmus von Menschen und Tieren. Der Körper produziert es in der Regel nachts beziehungsweise wenn es dunkel wird. Präparate mit künstlichem Melatonin können unter bestimmten Voraussetzungen bei Schlafstörungen helfen.

In Deutschland ist Melatonin ein verschreibungspflichtiges Medikament. In anderen Ländern kann man es als Nahrungsergänzungsmittel erwerben, also ohne eine Rezept vorzulegen.

Mögliche Nebenwirkungen von Melatonin

Die Liste an möglichen Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit der Einnahme von Melatonin stehen, ist lang. So können unter anderem Kopfschmerzen auftreten, warnt onmeda.de. Auch Rücken- und Gelenkschmerzen sind nicht selten. Die Ursache der Beschwerden sei jedoch nicht immer eindeutig festzustellen. Denn die Patienten, die in den entsprechenden Studien Placebos erhielten, klagten ebenfalls häufig über ähnliche Schmerzen wie jene, die tatsächlich Melatonin-Präparate einnahmen.

Langzeitwirkung nicht erforscht

Melatonin sollte höchstens über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten eingenommen werden, da die Nebenwirkungen bei Langzeiteinnahme noch nicht ausreichend erforscht sind. Vor der Einnahme eines Melatoninpräparates sollten Sie daher immer Ihren Arzt aufsuchen und besprechen, ob die Einnahme des Hormons in Ihrem Fall sinnvoll und ungefährlich ist.